Energie sparen – aber wie? Online-Ratgeber helfen Ihnen dabei

Energie sparen leicht gemacht – die Online-Ratgeber des Fachverbandes in Kooperation mit co2online unterstützen Sie dabei.

Als Eigentümer von Wohngebäuden erhalten Sie wertvolle Tipps und Informationen für energiesparende Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand. Ob HeizCheck, Förder- und Modernisierungsratgeber oder die Anschriften von Ansprechpartnern in Ihrer Nähe – vom Handwerker bis zum Energieberater – nutzen Sie dieses kostenlose Informationsforum.

Zu den Opens external link in new windowOnline-Ratgebern

Energie sparen mit Hocheffizienzpumpen

Wussten Sie, dass ungeregelte Heizungspumpen Stromkosten von bis zu 150 Euro pro Jahr verursachen und einer der größten Energieverbraucher im Haushalt sind ?
Wussten Sie, dass der Austausch der alten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe hingegen Einsparungen von bis zu 80 Prozent bringen kann ?

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der Fachverband SHK Baden-Württemberg und die Unternehmen Wilo und Grundfos möchten die Verbraucher dabei unterstützen, dieses Einsparpotenzial im Keller zu erschließen und haben daher eine Kampagne gestartet.

Unter dem Motto "Tauschen - Pumpen - Profitieren" informieren  sie umfassend, beispielsweise mit einem Flyer, der hier zum Herunterladen zur Verfügung steht. Mithilfe der Fachbetriebssuche unter www.eckring.de  werden direkt die richtigen Ansprechpartner aus dem SHK-Handwerk vermittelt.

Zum 1. August 2016 wird der Austausch alter Heizungspumpen bezuschusst. Lesen Sie mehr unter Opens internal link in current windowAktuelles und unter Opens external link in new windowwww.wasserwaermeluft.de.

Weniger Verbrauch geht auch – Testen Sie kostenlos Ihre Heizungspumpe

Eine Umwälzpumpe ist das "Herz" einer Heizungsanlage. Jedoch wissen die wenigsten, dass die Heizungspumpe einer der größten Stromfresser im Haushalt ist.

Unter dem Motto "Weniger Verbrauch geht auch – eine energieeffiziente Umwälzpumpe zahlt sich aus" wollen der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg und der Energieversorger EnBW die Hocheffizienzumwälzpumpen prominent machen. Initiiert wurde die Aktion vom Land Baden-Württemberg. Denn gerade im Land der Tüftler und Bastler verdienen die Vorteile modernster Technik auch im Heizungskeller mehr Aufmerksamkeit. Und je effizienter die Heizungspumpe arbeitet, desto mehr Geld bleibt in der Haushaltskasse übrig. Zumal: Wer sich für eine Heizungspumpe der Energieeffizienzklasse A entscheidet, kann mit einem Zuschuss von der KfW-Bank rechnen.

Arbeitet Ihre Heizungspumpe wirtschaftlich?

Mit dem interaktiven "PumpenCheck" können Sie online und kostenlos Ihre Heizungspumpe "auf Herz und Nieren" prüfen. Anhand der eingegebenen Daten zu der Immobilie, Pumpe und Heizung erfahren Sie in Minutenschnelle, ob Ihre Heizungspumpe zu viel Strom verbraucht und ob sich ein Austausch lohnt. Mit wenigen Klicks erhalten Sie die Kontaktdaten von qualifizierten SHK-Innungsfachbetrieben in ihrer Nähe, die Sie selbstverständlich auch persönlich direkt vor Ort beraten und über Fördermöglichkeiten informieren.

 zum Pumpencheck

Der Heizungs-Check ermittelt Einsparpotenzial

Bis zu vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind technisch veraltet und müssten dringend durch moderne, energiesparende Wärmetechnik ersetzt werden. Doch die überwiegende Mehrheit der Deutschen glaubt, modernste Technik im Keller zu haben. Eine emnid-Umfrage hat ergeben, dass 70 Prozent der Bundesbürger der Überzeugung sind, ihre Heizung arbeite effizient und sei umwelttechnisch auf dem neuesten Stand. Diese Fehleinschätzung bedeutet verpulverte Energie und verschenktes Geld! 

Wie gut arbeitet Ihre Heizungsanlage?

Diese Frage kann der SHK-Heizungsfachmann genau beantworten. Bei einem etwa einstündigen Heizungs-Check prüft er in drei Schritten: 

  • den Zustand des Wärmeerzeugers: gemessen werden Abgas- und Oberflächenverluste, Brennwertnutzung, die Dimension des Heizkessels und die Thermostatregelung
  • die Wärmeverteilung: geht Energie auf dem Weg vom Kessel zum Heizkörper verloren?
  • die Wärmeübergabe: funktionieren Heizkörper, Thermostate und Raumtemperaturregler optimal?

 Das Vorgehen und alle Bewertungskriterien des Checks sind genormt. Das hat einen großen Vorteil für den Kunden: Die Ergebnisse sind objektiv. Er erhält einen Inspektionsbericht, in dem er die erreichte Punktzahl in einer Farbskala ablesen kann: Der Farbton, von "beruhigend" grün bis "alarmierend" rot, signalisiert die Effizienz der Anlage.

Zum Check gehört außerdem ein Beratungsgespräch. Der SHK-Fachmann erläutert dem Kunden anhand der Punktzahl, wie effizient die Anlage arbeitet und durch welche Maßnahmen sie optimiert werden kann. 

"Wir checken für Deutschland"

Der Heizungs-Check gehört zu dem bundesweit angelegten Programm "Wir checken für Deutschland". Jeder Check hilft, Einsparmöglichkeiten zu erkennen, Sicherheit zu erhöhen, Betriebskosten zu senken und Ressourcen zu schonen.  Vertrauen Sie dem Fachmann: Entscheiden Sie sich für einen Heizungs-Check Ihres SHK-Innungsfachbetriebes.

Handwerkermarke steht für Qualität und Service

Seit dem Jahr 2000 ist das Handwerkermarken-Logo das Qualitätszeichen für zahlreiche Markenprodukte namhafter Industriemarken im Bereich Sanitär, Heizung und Klima. Die Handwerkermarke steht für einen Leistungsverbund aus namhaften Herstellern, Fachgroßhandel und SHK-Innungsfachbetrieben. Die nötigen Anforderungen hinsichtlich Qualität und Service garantieren den Kunden ein neues Maß an Sicherheit und Nachhaltigkeit für ihre Bau- und Renovierungsvorhaben.

Wärmepumpen-Initiative Baden-Württemberg

Im März 2005 erweiterte die Landesregierung ihr Klimaschutz-Programm um den Bereich Geothermie. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Nutzung der Erdwärme zur Beheizung von Wohnflächen in Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. Reihenhäusern. Der Einsatz der gespeicherten Erdwärme ist eine unerschöpfliche und umweltschonende Primärquelle, deren Einsatz - je nach geologischen Verhältnissen - in drei Viertel des Landes möglich ist. Der Vorteil dieser alternativen Heizmethode liegt klar auf der Hand: Abgasfreie Wärme zu geringen Betriebskosten. Vielfach hinderten die höheren Investitionskosten die Verbraucher an der Nutzung der Wärmepumpen. Steigende Preise bei den fossilen Brennstoffen und die Zuschüsse des Ministeriums für Umwelt und Verkehr (UVM) lassen die Wärmepumpe inzwischen zu einer echten Alternative werden. Wärmepumpen verbunden mit Flächenheizungen im Neubau (Niedrigenergiestandard) verursachen ein Drittel bis die Hälfte weniger Betriebskosten als konventionellen Heizanlagen.

Weitere Informationen können über das Wirtschaftsministerium angefordert werden. Planung und Beratung übernimmt gern ein ausgewiesener Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Die Adresse eines Innungsfachbetriebs in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Opens internal link in current windowFachbetriebssuche unter dem Profil "Wärmepumpen".